Sonnenbrillentrends 2018 – von transparent bis opulent

Sonnenbrillen 2018 – von transparent bis opulent | © Ann Haritonenko / Shutterstock.com

Augenblick mal: Klärchen scheint, und Sie haben immer noch keine trendy Sonnenbrille auf der Nase? Dabei ist sie lebenswichtiger Schutz, Statussymbol und den It-Shoes und It-Bags der Welt um Nasenlängen voraus. Egal, ob Marke oder Masse. Dass dahinter auch neugierige Blicke, große Gefühle oder verquollene Augen nach nächtlichem Tanzmarathon verschwinden – umso besser.

Die Sonnenbrillentrends 2018 sind für jede Überraschung gut. Vieles, was sich schon bei den Brillentrends 2018 gezeigt hat, findet sich nun auch bei den Sommergläsern wieder. Die stylischen Modelle heißen Tiny Sunglasses, Flats oder Sun Bridge, zeigen sich transparent, opulent oder grafisch und tragen bunte Gläser mit Fassung. Alles in allem außergewöhnlich schöne Aussichten. Für uns haben sie schon mal den ersten Platz an der Sonne.

Sonnenbrillentrend 1: Tiny Sunglasses

Extrem filmreif, extrem schmal. Und die soll vor der Sonne schützen? Alle Mediziner bitte mal überlesen: Nö, muss sie nicht. Hauptsache mega trendy, Hauptsache 90er, Hauptsache Matrix. Sagen jedenfalls Kim Kardashian, Rihanna, Selena Gomez und die Hadid-Schwestern. Das Design der schmalen Rahmen aus der kultigen SciFi-Welt der Matrix-Filme ist 2018 der absolute Mega-Trend – futuristisch und retro zugleich. Genau der Stilbruch, den die Fashion-Bloggerinnen, Stars und Models suchen. Und die zeigen auch gleich, wie die Sonnenbrillen im Mini-Format getragen werden: auf der Mitte des Nasenrückens. Das schmeichelt bei all der Abgefahrenheit. Schönen Gruß an Agent Smith und Trinity.

Bilder: Andy Wolf Eyewear (1), Mykita (2)

Sonnenbrillentrend 2: Flats

Der Name ist Programm. Flats, auch Planbrillen genannt, tragen Gläser ohne Wölbung. Nimmt man ihnen auch die am oberen Rahmen, fallen die Statement Pieces erst recht ins Auge. Schöner Blickfang: Durch den flächigen Schnitt ergeben sich auffallende Spiegelungen. Pillepalle für Modefreaks. Die setzen noch eins drauf und wählen verspiegelte Gläser. Das ist Extravaganz pur und wirkt in großflächigen Gesichtern am besten. Ganz klar: ein Look mit Trendfaktor.

angesagte Sonnenbrillen 2018 Flats

Bilder: Pepe Jeans (1), KGS (2), KGS (3), Andy Wolf Eyewear (4)

Sonnenbrillentrend 3: Bunte Gläser

Schlechte Laune? Mit denen doch nicht. Der grauen Regentag durch ein weiches Gelb betrachtet erhellt Himmel und Alltag. Sonnenbrillen mit transparent-farbigen Gläsern haben es nach den 80ern wieder in die oberste Liga geschafft. Flippig Orange und Gelb, aber auch zart Rosé, Baby-Blau und Mintgrün. Bunte Gläser-Trendsetter Dior sowie Prada & Co. lieben das lässige Farbenspiel mit Hippie-Charme, zu sehen auf den Runways 2018.

Aber Vorsicht: Die bunten Gläser ersetzen nicht den Sonnenschutz für die Augen. Sie schlucken zwar ein Teil des sichtbaren Lichts und reduzieren die Blendungen – mit dem UV-Schutz haben sie aber nichts zu tun. Hinter dem Lenkrad sind die Spaßmacher deshalb auch ein absolutes No-Go, auf den Festivals weltweit dagegen die absoluten Eyecatcher.

angesagte Sonnenbrillen 2018 Bunte Glaeser

Bilder: Framers (1), Revo (2), Fhone (3), KGS (4)

Sonnenbrillentrend 4: Transparente Rahmen

Transparenz muss nicht unsichtbar sein. Ganz im Gegenteil: Kaum ein anderer Rahmen zeigt mehr Gesicht und ist zugleich so variabel wie das angesagte transparente Acetat-Modell. Mal elegant, mal zart, mal modisch, mal eigensinnig. Kombiniert mit auffallend farbigen Gläsern beispielsweise oder bunten Brillenbügeln wird es nicht nur für Celebrities zum topmodischen Accessoire. Ein spannender Durchblick im Naked-Look.

angesagte Sonnenbrillen 2018

Bilder: KGS (1), Brendel eyewear (2), neubau eyewear (3), KGS (4)

Sonnenbrillentrend 5: Kreisrunde Fassungen

Rund geht immer, rund ist Kult. Was die Pantobrille für die Intellektuellen der 20er war, gehörte die runde Version auf die Nasen der Musiker und Künstler der 70er Jahre, allen voran Ex-Beatle John Lennon. Revivals gab es erstmals in den 80er Jahren, später immer mal wieder. Jetzt kommt der Look als Sonnenbrille zurück.

Eine runde Sache wird die Trendbrille, wenn sie mit korrosionsbeständigem Edelstahl, superleichtem Titan oder Acetat gerahmt ist. Material mit viel Gestaltungsspielraum: glänzend oder matt, in Gold, Silber, Kupfer oder Schwarz, farbig oder gemustert und in ihrer Form perfekt für ovale, eckige und herzförmige Gesichter. Dabei darf das Rund der Gläser auch mal ins Eckige der Fassung. Man ist überrascht, was die Augenoptiker so alles aus ihren Vitrinen holen.

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Bilder: JOOP! © Drehmomente (1), KGS (2), KGS (3), neubau eyewear (4)

Diese und weitere Brillen gibt es bei einem Augenoptiker in der Nähe …

Sonnenbrillentrend 6: Grafisch-architektonisches Design

Was wollen Trägerinnen und Träger uns mit den grafisch-architektonischen Kunstwerken sagen? Ich zeige Kante? Ich lebe die pure Extravaganz? Von allem wohl etwas. Sonnenbrillen in grafisch-architektonischen Formen sprengen nicht nur den Rahmen, sondern kennen auch bei Gläsern, Bügeln und Nasenstegen keine Grenzen. Fast alles ist erlaubt. Das ist Brillendesign für Fortgeschrittene.

angesagte Sonnenbrillen grafisch

Bilder: maje Paris (1), Mykita (2), KGS (3), Coblens (4)

Sonnenbrillentrend 7: Gestell mit Doppelrahmen

Noch so ein Formenklassiker. Diesmal aus den 20er Jahren. Neu aufgelegt und schon sind die Evergreens wieder à jour. Der große Fassungstrend 2018 erinnert an den Layering-Look – viele Lagen übereinander, wie interessant und praktisch. Die Schichtarbeit für Experimentierfreudige gelingt gleich mehrfach. Entweder werden Formen und Farben bunt gemixt, Materialien wie Acetat und Metall miteinander kombiniert oder die Korrekturbrille zum Sonnenschutz hochgerüstet. Mit einem Click sitzt der getönte Gasaufsatz perfekt. Funktional, individuell und weit entfernt von Granny-Biederkeit.

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Bilder: KGS (1), CAZAL (2), Fhone (3), KGS (4)

Sonnenbrillentrend 8: Pilotenbrille

Erinnerungen an Tom Cruise werden wach. An den Film “Top Gun”, an die Rolle des Kampfpiloten “Maverick”, an eine Brille namens Aviator (zu deutsch: Flieger): große Gläser in Tropfenform, dünne Bügel, zweiter Steg – die sogenannte Bridge. Die Pilotenbrille war geboren und besetzt als Augenschutz mit Star-Appeal seitdem so manche Promi-Nase. Bestes Beispiel: Model-Mama Heidi Klum pusht die Sun Bridge derzeit in TV und Werbung, wo es nur geht. Wer es 2018 auf die Spitze treiben will, hebt mit einem grell-verspiegeltem Modell ab. Lässig getragen – der Überflieger.

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Bilder: Mokki Eyewear (1), Jaguar © Drehmomente (2), Metropolitan (3), KGS (4)

Sonnenbrillentrend 9: Opulentes Statement

Vergessen Sie Kette, Ohrringe und Brosche. 2018 ist die Brille der Schmuck. Und das frei nach dem Motto: Klotzen, nicht kleckern! Nie waren Brillen so aufwendig, detailverliebt und prunkvoll verziert. Da darf es blinken und schillern, was die Schmuck-Schatulle so hergibt: Perlen, Strass, Nieten. Der große Auftritt gelingt ebenso mit überbordenden Formen und solchen in Marmor-, Samt- oder Elfenbein-Optik. Was Sir Elton John kann, können Brillen-Flippis allemal.

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Bilder: KGS (1), Ted Baker (2), maje Paris (3), KGS (4)

Sonnenbrillen brauchen UV-Schutz

Pilotenbrille hin, Tiny Sunglasses her – ohne UV-Schutz taugt die stylischste Sonnenbrille nichts. Die unsichtbare ultraviolette Strahlung (UV) kann bei hoher Intensität ohne Schutz Netz- und Hornhaut entzünden, schlimmstenfalls das Auge dauerhaft schädigen.

Das CE-Zeichen auf dem Brillenbügel stellt sicher, dass grundlegende Sicherheitsanforderungen wie der UV-Schutz aus europäischen Richtlinien erfüllt sind. Weil keine Instanz auch die Kennzeichnung “UV-400” prüft – die Gläser blockieren alle Strahlen bis Wellenlänge 400 Nanometer – sollten Sonnenbrillen beim Augenoptiker und von namhaften Herstellern gekauft werden.

Empfehlenswert sind darüber hinaus getönte Gläser, die je nach Tönungsgrad die Blendung senken. Für Autofahrer eignen sich polarisierende Scheiben. Sie filtern von unten einfallendes Licht auf nasser oder flirrender Straße und bei tiefstehender Sonne heraus.