Selbsttönende Gläser & polarisierende Sonnenbrillen – stylisher Schutz vor Sonne und Blendung

Polarisierende Sonnenbrillen und selbsttönende Gläser

Selbsttönende Gläser & polarisierende Sonnenbrillen | © Rus Limon / Shutterstock.com

Sommer oder Winter, Frühling oder Herbst – selbsttönende Brillengläser und polarisierende Sonnenbrillen haben das ganze Jahr Saison. Es sind die cleveren Effekte, die sie zu Stars von sonnenklarem Sehen bei stylishem Auftritt machen: als Eyecatcher zum Outfit, als Schutz vor gefährlicher UV-Strahlung und Blendung, für entspanntes Sehen auf den Flanierboulevards dieser Welt ebenso wie beim Autofahren, in der Freizeit und beim Sport. Wer die Vorzüge der Brillengläser kennt und zu nutzen weiß, startet von der Poleposition im Rennen um besten Schutz für die Augen.

Sonnenbrillen

Bild: essilor

Brille mit selbsttönenden Gläsern – das Chamäleon unter den Alltagsbrillen

Sie sind trendy, sie sind intelligent, sie sind alltagstauglich – die selbsttönenden Brillengläser, in der Fachwelt phototrope Gläser genannt. Sie wechseln je nach Licht ihre Tönung – so wie ein Chamäleon je nach Lebenslage seine Farbe. Selbsttönende Brillengläser halten bei allen Lichtverhältnissen die gefährliche UV-Strahlung von den Augen fern und schützen vor Blendung durch Sonnenlicht.

Polarisierende Brillengläser

Bild: Rodenstock

Selbsttönende Brillengläser in Mode

Altbacken? Das war einmal. Selbsttönende Gläser erleben gerade ein Retro-Revival. Also Brille auf und Trendsetter sein. Phototrope Gläser sorgen in den meisten Situationen für gute Sicht, ohne dass die Brille ständig gewechselt werden muss: am Tage und in der Nacht, in Räumen und draußen – bei Korrektionsgläsern ein großes Plus. Die schicke Fassung, in der sie stecken, darf den ganzen Tag lang auf der Nase bleiben. In Sachen Farben, Materialien und Formen gibt es die Qual der Wahl: Bunt oder besser einfarbig? Rund oder eckig? Metall oder vielleicht Acetat? Angesagte Doppelstegbrille? Oder lieber der Klassiker Pantobrille? Oder doch die kultige Pilotenbrille?

Styling-Tipp: Doppelsteg-Brille aus Metall und Acetat mit braunen Gläsern

 

Bild: Revo

Farbenspiel der selbsttönenden Brillengläser

Mit phototropen Gläsern wird es bunt. Die Farbpalette der Selbsttöner reicht beispielsweise von Braun über Graphitgrün, Amethyst und Saphir bis Grau – damit bleibt die Natürlichkeit der Umgebungsfarben sehr gut erhalten. Je nach UV-Intensität und Temperatur ist der Farbton dann heller oder dunkler. Doch auch andere modische Glasfarben sind im Angebot – für alle, die mit den Brillengläsern noch ein Extrastatement in puncto Styling abgeben möchten. Doch aufgepasst: Mit gelben oder roten Gläsern sollten Frau und Mann nicht ans Steuer, da sie an Ampeln und bei Warnlichtern den falschen Farb-Ton treffen könnten.
Außerdem gibt es phototrope Gläser bereits mit einer leichten Vortönung, was vor allem lichtempfindliche Brillenträger als angenehm empfinden. Andere finden es einfach nur schick. Die Gläser behalten dann auch in Innenräumen die leichte Tönungsfarbe.
Wer es besonders sportlich oder flippig mag, wählt zu den selbsttönenden Gläsern eine Verspiegelung. Schau mir in die Augen, Kleines – das klappt dann nicht mehr. Oder soll es auch gar nicht?

Styling-Tipp: Oversize-Fassung mit braunen Gläsern und markantem schwarzem Rahmen

 

Bild: adidas Sport eyewear

Selbsttönende Korrektionsgläser als komfortable Alltagsbegleiter

Brillenträger kennen das Problem: Drinnen brauchen sie es klar und hell, draußen in der Sonne müssen sie dafür die Augen zusammenkneifen. Das sieht unschön aus und zeichnet auf Dauer Falten ins Gesicht. Und Blendung tut auch weh. Ein Ausweg: vor dem Gang ins Freie auf die Sonnenbrille mit Korrektionsgläsern wechseln. Zweiter Ausweg: passender Aufsatz-Clip, der die Alltagsbrille per Klick in eine Sonnenbrille verwandelt. Das Ab und Auf kann jedoch in beiden Fällen nerven.

Getönte Aufsatz-Clips – von der Alltagsbrille zur Sonnenbrille

Einfacher und bequemer Begleiter ist eine Brille mit phototropen Korrektionsgläsern. Sie empfehlen sich für Brillenträger, die oft von drinnen nach draußen wechseln. Oder auch beim Stadtbummel, wenn die Wetterprognose „bedeckt mit einzelnen Aufheiterungen“ ankündigt. Willkommen entspanntes Sehen ohne lästigen Brillentausch!

Getönter Aufsatz-Clip

Bild: Marc O’Polo Eyewear

Selbsttönende Sonnenbrillen

Bilder: Rodenstock

Styling mit selbsttönenden Korrektionsgläsern

Brillen mit phototropen Gläsern wirken je nach Tönungsgrad ganz unterschiedlich. Was bei hellen Gläsern stylish daherkommt, muss es mit dunklen Gläsern noch lange nicht. Vor allem kleine Brillenfassungen eignen sich für selbsttönende Gläser weniger, auch weil sie an den Seiten mehr Sonnenlicht ins Auge lassen als eine reine Sonnenbrille. UV- und Blendschutz sind dann nicht optimal.
Größere Fassungen liegen sowieso im Trend. Sie passen schon im Klarsichtmodus zu vielen (Gesichts-)Typen und Fashion-Styles, und mit dunkel eingetönten Gläsern erinnern sie tatsächlich an echte Sonnenbrillen. Welche Brillenform welchem Typ steht, lässt sich beim Augenoptiker am besten herausfinden. Probieren Sie im Geschäft die Brillenfassungen mit einem Sonnenbrillenaufsatz für Korrektionsbrillen und machen Sie ein Foto davon – dann bekommen Sie einen ersten Eindruck, ob der favorisierte Brillenrahmen mit dunklen Gläsern in Ihrem Gesicht zum Eyecatcher wird.
Bei der Brillenwahl ist unbedingt auf die Augenbrauen zu achten. Die obere Linie der Brillenfassung sollte sie weder anschneiden noch verdecken. Und Vorsicht bei rahmenlosen Brillen: Sie haben mit klaren Brillengläsern den Vorteil, dass sie zu fast jeder Augenbrauenform und jedem Augenbrauenverlauf passen, weil sie das Gesicht optisch nicht unterbrechen. Tönen sich die Gläser ein, ergibt das ein anderes Bild: Läuft nämlich die obere Glaslinie dann gegen die Brauen, sieht es nach „gewollt, aber nicht gekonnt“ aus.

Styling-Tipp: rahmenlose Fassung mit grauen Gläsern

 

Bild: Silhouette

Vorteile und Nachteile selbsttönender Brillengläser auf einen Blick

Vorteile:

  • Die Gläser passen sich automatisch den jeweiligen Lichtverhältnissen an.
  • Die Augen müssen sich nicht ständig auf wechselnde Lichtverhältnisse einstellen und ermüden deshalb nicht so schnell.
  • Einstärkengläser und Mehrstärkengläser können als Selbsttöner hergestellt werden.
  • Der Wechsel von Korrektionsbrille auf Sonnenbrille entfällt für viele Situationen.
  • UV-Schutz und Blendschutz sind inklusive.
  • Sowohl Gläser aus Mineralglas als auch aus Kunststoff eignen sich als phototrope Ausführung.
  • Die große Farbauswahl erlaubt trendiges Styling.

Nachteile:

  • Einige phototrope Gläser tönen sich nur unter UV-Licht ein. Da Windschutzscheiben die UV-Strahlung aber zum Großteil nicht ins Autoinnere lassen, dunkeln die Gläser selbst bei hellem Sonnenschein nicht ein. Hier sind spezielle selbsttönende Varianten oder normale Sonnenbrillen mit konstanter Tönung die treffende Wahl.
  • Die Umgebungstemperatur kann sich auf die Tönungsintensität auswirken.
  • In einer sehr sonnigen und stark reflektierenden Umgebung wie am Strand, auf Wasserflächen oder im Schnee kann der Blendschutz nicht ausreichen. Hier bieten Sonnenbrillen – im Bedarfsfall mit polarisierenden Gläsern – den notwendigen Schutz vor blendendem Licht.

Polarisierende Sonnenbrillen – trendiger UV-Schutz mit Extra-Antiblendwirkung

Sonnenbrillen mit polarisierenden Gläserngeben sich nach außen wie jede andere Sonnenbrille: dunkle Scheiben, stylish, bunt, sportlich … Ihr großes Plus sitzt unsichtbar im Glas und heißt Polarisationsfilter. Vor allem Autofahrer, Sportler und in der freien Natur aktive Menschen bewegen sich damit auf der sicheren Sonnenseite. Denn polarisierende Sonnenbrillen verhindern Blendeffekte durch die tief stehende Sonne und von spiegelnden Oberflächen wie regennassen Straßen, Wasser, Schnee oder Sand

Normale Sonnenbrille versus polarisierende Sonnenbrille

Normale Sonnenbrillen halten das gefährliche UV-Licht und Blendungen von den Augen fern. Wie viel des störenden blendenden Lichts die Gläser absorbieren, hängt von der Tönungsstufe ab, deren Skala von 0 bis 4 reicht. Doch gegen gefährliche Reflexionen von spiegelnden glatten Oberflächen kommt auch die beste Schutzstufe einer normalen Sonnenbrille nicht an, ebenso wie die dunkelste Tönung phototroper Gläser das nicht schafft. Ein Spiel mit dem Risiko, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten: im Straßenverkehr, auf dem Wasser, beim Wintersport. Außerdem sind derartige Blendungen anstrengend und ermüdend für die Augen.
Auch polarisierende Sonnenbrillen haben UV- und Blendschutz. Zusätzlich ist – im Verborgenen und ohne das Styling zu durchkreuzen – der Polarisationsfilter am Werke. Dabei handelt es sich um eine auf die Gläser aufgebrachte Spezialfolie. Sie schluckt die Lichtwellen, die gefährliche Blendungen auslösen. Die Lichtwellen mit den Bildinformationen aus der Umgebung gelangen aber weiterhin zu den Augen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Blendfreiheit, bessere Kontraste, natürliche Umgebungsfarben, hoher Sehkomfort.

Polarisierende Sonnenbrillen – sicherer Augenschutz für Autofahrer

Autofahrern bringen polarisierende Sonnengläser mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Sie verhindern den Blindflug bei tief stehender Sonne, auf nassen oder flirrenden Straßen. Die Autofahrer-Augen bleiben länger fit und entspannt. Alles Faktoren, die das Unfallrisiko senken.

Polarisierende Sonnenbrillen beim Autofahren

Bild: © bruce mars /Pexels.com

Polarisierende Sonnenbrillen

Bilder: munic eyewear

Polarisierende Sonnenbrillen – sicherer Augenschutz auf dem Wasser, in der Natur und im Schnee

Outdoorsportler und in der Natur Aktive profitieren von polarisierenden Sonnenbrillen. So schätzen Surfer, Segler und Ruderer den Sonnenschutz mit Polfilter bei tief stehender Sonne und glatter Wasserfläche. Angler können mit ihnen erkennen, was sich unter der Wasseroberfläche tummelt. Radler haben trotz flirrender Straße klare Sicht. Skifahrer werden vom Schnee nicht geblendet und nehmen Kontraste in der Umgebung deutlicher wahr. Doch Vorsicht auf den Pisten: Vereiste Spuren sind mitunter nicht mehr erkennbar.

Augenschutz durch polarisiernde Sonnenbrille

Bild: Essilor GmbH

Styling mit polarisierenden Sonnenbrillen

Funktionalität trifft stylishen Auftritt – das klappt bestens mit polarisierenden Sonnenbrillen. Da der effektive Blendschutz keinen Einfluss auf das Brillendesign hat, steht dem persönlichen Favoriten unter den Sonnenbrillen nichts im Wege. Alles, was gefällt, zum Gesicht passt, das Outfit aufpeppt und trendy ist, darf auf die Nase. Die Auswahl an Formen, Farben, Materialien und Glasfarben für Sonnenbrillen ist groß.
Aber nicht vergessen: Egal, ob beim Autofahren, beim Sport oder in der Freizeit – Glasfarbe und Fassung der polarisierenden Sonnenbrille sollten für optimalen Augenschutz auf den Einsatzzweck abgestimmt sein. Der Augenoptiker berät und hilft bei der Entscheidung.

Diese und weitere Brillen gibt es bei einem Augenoptiker in der Nähe …

Styling-Tipp: Doppelsteg-Brille mit grauen polarisierenden Gläsern

 

Bild: Titanflex mit Gläsern von Zeiss

Styling-Tipp: gewölbte Sportfassung mit blauen polarisierenden Gläsern

 

Bild: Revo

Styling-Tipp: Panto-Brillenrahmen mit grünen polarisierenden Gläsern

 

Bild: Titanflex mit Gläsern von Zeiss

Aus unserem Netzwerk

Vorteile und Nachteile polarisierender Sonnenbrillen auf einen Blick

Vorteile:

  • Störende, gefährliche Lichtreflexionen werden ausgeblendet, was zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr und bei Aktivitäten im Freien beiträgt.
  • Polarisierende Sonnenbrillen sorgen für besseres Kontrastsehen, natürliche Farbwahrnehmung und entspannte, weniger ermüdende Sicht bei Sonne.
  • Polarisierende Gläser mindern auch große Helligkeit, was lichtempfindlichen Menschen zugutekommt.
  • Korrektionsgläser in der Sonnenbrille können mit dem Polarisationsfilter ausgestattet werden.
  • Polarisationsfilter sind von außen nicht sichtbar – persönlicher Geschmack und Einsatzzweck entscheiden über die Wahl der Sonnenbrille.

Nachteile:

  • Im Wintersport sind polarisierende Sonnenbrillen nicht in jedem Fall von Vorteil: Details auf der Piste, etwa vereiste Spuren, könnten übersehen werden.
  • Auf Displays und Bildschirmen mit LCD-Technik lässt sich das Angezeigte mit polarisierenden Gläsern schlechter wahrnehmen. Die Geräte sind ebenfalls mit Polfiltern ausgestattet, was zu Überschneidungen führt.
Polarisierende Sonnenbrillen

Bild: © rawpixel / pixabay.com

Selbsttönende Brillengläser und polarisierende Sonnenbrillen: clever und trendy

Brillen, die das Wetter fühlen? Bitte sehr! Selbsttönende Brillengläser liefern die komfortable Two-in-One-Lösung: hell bei trübem Himmel und drinnen, dunkel bei Sonnenschein. Und sie stecken in ein und derselben Brillenfassung. Brillenwechsel ade – beim kurzen Stadtbummel oder bei unbeständigem Wetter. Die Selbsttöner liegen gerade voll im Trend, ebenso wie größere Brillenfassungen, in die sie besonders gut passen. Da macht das Styling doppelt Spaß.
Scheint die Sonne richtig hell und sorgt für starke Blendung, schützt eine Sonnenbrille mit polarisierenden Gläsern. Sie filtern Blendeffekte von Straßen, Wasser, Sand oder Schnee – ein Sicherheitsplus für Autofahrer, Sportler, Naturfreunde. Das Schöne daran: Polarisierende Gläser sehen aus wie normale Sonnengläser. Beim Styling mit Brille gibt es die freie Auswahl: von trendig bis flippig, von rund bis eckig, von einfarbig bis bunt …