Designer-Brillen 2014: Grüße vom Laufsteg

Designer Brillen

Bilder: Marcel Ostertag, Robert La Roche, Silhouette, Rodenstock, Stella McCartney

Nicht Handtasche oder Schuhe – nein, die Brille ist das It-Accessoire 2014. Das haben auch die Designer erkannt und schicken ihre Models – ob fehlsichtig oder nicht – mit Sehhilfen und auffälligen Sonnenbrillen über den Laufsteg.

Von futuristisch bis nostalgisch, die Designer-Brillen 2014 sind so vielfältig wie ihre künftigen Träger. Ein Motiv scheint es den Brillen-Designern dieses Jahr besonders angetan zu haben: „Zurück zur Natur“. Auffallend viele Brillenhersteller setzen 2014 auf natürliche Materialien oder eine naturnahe Optik. So ist Acetat, ein natürlicher Kunststoff, das Lieblingsmaterial der Designer. Acetat ist leicht, angenehm zu tragen und wird meist aus Baumwoll- oder Holzcellulose hergestellt. Durch Veredelungsverfahren kann die Fassung ein effektvolles Vintage-Finish bekommen. So entsteht eine künstliche Hornoptik, die dem echtem Hirsch- oder Rindshorn in nichts nachsteht.

Designer-Brillen made in Germany

Deutsche Hersteller setzen bei den Designer-Brillen 2014 vermehrt auf den Retro-Chic und begeistern mit ihren Brillen made in Germany sogar Hollywoodstars! So schmücken Tom Cruise, Elton John oder Meg Ryan ihre Nasen mit Designer-Brillen des deutschen Herstellers „Lunor“.

Der deutsche Modedesigner Marcel Ostertag mag es opulent. Er schickt seine Models mit futuristischen, strassbesetzten und rahmenlosen Brillen über den Catwalk. Ähnlich progressiv, aber viel dezenter sehen 2014 die Entwürfe von „Porsche Design“ aus: Die Designer aus Stuttgart setzen auf Minimalismus. Die edlen, reduzierten Fassungen sind Understatement pur. Ähnlich hält es das Nürnberger Label „Freigeist“. Auch hier lautet das Motto der Brillen-Designer „Weniger ist mehr“.

Ausgezeichnete Designer-Brillen 2014

Dass Brillen echte Designobjekte sind, beweisen auch die Brillenhersteller „Silhouette“ und „Rodenstock“: Beide wurden für ihre Designer-Brillen 2014 mit einem begehrten „Red Dot Design Award“ belohnt.

Schon seit 1954 findet der international anerkannte Design-Wettbewerb statt. Wer eine Trophäe mit nach Hause nehmen darf, beschließt eine internationale Fachjury. In diesem Jahr bestand sie aus 40 Design-Experten aus 23 Nationen. Ihre Bewertungskriterien: Innovationsgrad, Funktionalität, formale Qualität und ökologische Verträglichkeit. Eine Vielzahl ausgefallener Brillen gab es für die Jury in der Produktkategorie „Mode, Lifestyle und Accessoires“ zu bewundern.

 

Zukunftsweisendes Design

Der österreichische Brillenhersteller „Silhouette“ durfte sich gleich über zwei Red Dot Design Awards freuen. Unter anderem wurde die futuristisch anmutende Sonnenbrille „Futura“ ausgezeichnet, mit der Silhouette sein 50-jähriges Firmenjubiläum feiert –doppelt Grund zu feiern also.

Auch für Tali Lennox, Tochter von Annie Lennox ist die „Futura“ ein Must-Have.

Luxus für die Augen

Auch der deutsche Brillenhersteller „Rodenstock“ konnte mit einem Brillenmodell aus der „Mercedes Benz Collection“ einen der begehrten „Red Dot Design Awards“ absahnen. Die reduzierte Fassung überzeugte in der Kategorie „Designqualität“ und ließ die Konkurrenz – über 1.800 Hersteller aus 53 Nationen – hinter sich. Das prämierte Modell von Rodenstock spiegelt die Designphilosophie von Mercedes Benz wider: sinnliche Klarheit als Ausdruck modernen Luxus.

Designer-Brillen 2014: Red Dot Design Award-Gewinner von Rodenstock

Red Dot Design Award-Gewinner: Modell aus der Mercedes Benz Style-Kollektion
Bild: Rodenstock

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